Turnerbund 1906 Witterschlick e.V.
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Presseberichte 2017

DFB-Präsident Reinhard Grindel beim TB Witterschlick

90 Minuten und etwas Nachspielzeit – so viel Zeit hat sich der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Reinhard Grindel, für seinen Besuch am Freitagnachmittag, 03.03.17, beim Turnerbund 1906 Witterschlick (TBW) genommen.

Bevor Grindel ins Vereinsheim geht, um dort als DFP-Präsident einen Vortrag zum Thema „Gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs“ zu halten, zieht es den leidenschaftlichen Fußballer auf den Platz. Dort trainieren freitags von 16 bis 17 Uhr die Bambinis. Und die sind natürlich sehr neugierig auf den Chef vom deutschen Fußball – und gar nicht schüchtern. Und so entspinnt sich ein lebhaftes Gespräch über Fußball, die berühmten Vorbilder aus der Bundesliga und natürlich der Deutschen Nationalmannschaft und  – über Fußballschuhe.

Die Bambini des TB Witterschlick freuen sich mit ihren Trainerinnen über den Besuch

des DFG-Präsidenten, Reinhard Grindel (6. von links).

Mit dabei viel  Prominenz aus der lokalen und regionalen Politik.

„Die sind ja genauso vielfältig und bunt wie die eurer Vorbilder“, stellt Grindel beim Blick

auf die Fußballschuhe der Nachwuchskicker fest.

„Die Sportvereine haben eine enorme Bedeutung für die Integration“, eröffnet Oliver Krauß den offiziellen Teil im Sportlerheim. „Das ehrenamtliche Engagement der Trainerinnen und Trainer, der Betreuerinnen und Betreuer ist auch hier beim TB Witterschlick nicht zu bezahlen“, stellt der Kreistagsabgeordneter der CDU, der als Moderator durch die Veranstaltung führt, fest.

 

TB Wittenschlick steht seit vielen Jahren für Integration

„Das hat man ja nicht alle Tage, dass der DFB-Präsident einen besucht“, begrüßt Daniel Schreiner, 1. Vorsitzende des TB Witterschlick, Reinhard Grindel und kommt auch direkt zum Thema des Nachmittags: „Der TB Witterschlick steht schon seit vielen Jahren für Integration. Der Fußball hat bei uns im Dorf den Kontakt zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen ermöglicht und selbstverständlich auch viele Kinder zusammen gebracht.“ Schreiner verweist in diesem Zusammenhang auf einen großen Arbeitgeber in Witterschlick, bei dem schon seit Jahrzehnten zum Beispiel Türken, Italiener und Portugiesen arbeiten, die sich selbst im Vereinsleben engagieren und deren Kinder unter anderem beim TB Witterschlick kicken.

Diese Vorlage Schreiners greift Grindel nur zu gerne auf: „Ich erinnere mich, wie glücklich ich war, als ich als Zehnjähriger in der E-Jugend bei Viktoria Hamburg gespielt habe. Ich habe eine wache Erinnerung an meine Trainer, an das beglückende Erlebnis im Team zu spielen, an das stolze Gefühl, ein Trikot zu tragen“, schildert Grindel seine Anfänge im Fußball. Daher sehe er es heute auch als seine Aufgabe an, nah an der Basis zu sein, zu motivieren und zu unterstützen, dass Mädchen und Jungen auch unterschiedlicher Kulturen in Deutschland den Weg in die Fußballvereine finden. Er lobt die wertvolle Arbeit vieler Ehrenamtlicher an der Basis.

Rund achtzig Gäste sind zum Vortrag von Reinhard Grindel ins Vereinsheim

des TB Wittenschlick gekommen.

 

Ehrenamtliche Trainer und Betreuer sind für die Vereine enorm wichtig

An jedem Wochenende gibt es 18 Spiele in der 1. Bundesliga, auf die sich die mediale  Aufmerksamkeit konzentriert. Grindel verweist indes auf die insgesamt rund 80.000 Fußballspiele die in den unterschiedlichsten Ligen Wochenende für Wochenende ausgetragen werden. „In den etwa 25.000 Vereine, zu denen auch der TB Witterschlick gehört, wird ein Großteil der wichtigen ehrenamtlichen Arbeit geleistet. Diese gilt es hochzuhalten und zu fördern“, so der DFB-Präsident.

Er hebt beispielhaft die Trainerinnen Claudia Lützenkirchen und Iris Bauch hervor, die er erst kurz zuvor auf dem Platz kennengelernt hat: „Diese beiden Frauen zeigen, wie Vereinsleben funktioniert. Wenn sie nach dem Training vom Platz gehen, werden sie sicherlich das zufriedene Gefühl haben: Wir haben den Kindern etwas weiter gegeben.“

Grindel lobt das Engagement der Ehrenamtlichen. „Ich finde es toll, dass hier zwei Frauen

die Bambini trainieren“, freut er sich über die Arbeit von Claudia Lützenkirchen und

Iris Bauch  links im Bild v.l.n.r)

 

Integration von Flüchtlingen ist Zukunftsaufgabe auch im Fußball

Die Integration von Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund hält Grindel für eine wichtige Zukunftsaufgabe der Vereine. „Circa 80.000 Menschen, die als Zufluchtsuchende zu uns kamen, vom Kindesalter bis zum Erwachsenen, sind in Sportvereine aufgenommen worden und engagieren sich dort als Trainer und Betreuer oder stehen selbst auf dem Spielfeld und kicken mit Begeisterung für ihren Verein“, stellt er fest. „Im Kern hängt die Zukunftsfähigkeit unsere Vereine davon ab, dass wir Menschen mit Migrationshintergrund integrieren. Das heißt aber auch, dass wir die Familien begeistern müssen, damit diese ihre Kinder gerne in unsere Vereine geben.“

„Das Leben im Verein, die Erfahrung von Sieg und Niederlage im Team – das kann die

noch so schöne WhatsApp-Gruppe nicht ersetzen.“

Dazu gehöre auch, dass die Eltern der Kinder hinter dem Verein stehen und ihre Sprößlinge nicht einfach nur zum Training ablieferten und anschließen wieder abholen.  „Jeder muss sich fragen lassen, was machst du, damit es in deinem Verein weitergeht“, mahnt Grindel.

 

Deutliche Worte findet der DFB-Präsident zum Thema Gewalt

Ein großes Thema in der anschließenden Diskussion, an der auch zahlreiche Vertreter benachbarter Vereine teilnehmen, sind Fragen zu den Ausschreitung in den Stadien. Diese beschränkten sich nicht auf die jüngsten Vorkommnisse in der Bundesliga, waren sich die Anwesenden einig. Überengagierte Eltern am Spielfeldrand sowie aggressive Zuschauer, die den kleinen Obulus für Spiele nicht entrichten wollen, seinen leider keine Seltenheit. Grindel verurteilt das Verhalten dieser sogenannten Fußballfans auf Schärfste und betont, dass der DFB all diese Themen nicht nur sehr sorgfältig beobachte, sondern auch Konzepte erarbeite, um diese Gewaltproblematik in allen Ligen und Spielklassen in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig verweist er darauf, dass die zunehmende Gewalt kein Phänomen nur im Fussball sei. „Gewalt wird nicht vom Fußball gemacht. Die Ausschreitungen sind auch Spiegelbild der Gesellschaft insgesamt“, so Grindel. Er wünscht sich, dass in der Bundesliga – und nicht nur dort – die wirklichen Fußballfans diesen vermeintlichen Fans „in den Arm greifen“ und ihnen ihr Tun, dass dem Ansehen des Fußballs schade, vor Augen führen.

 

Die Spieler für die nächsten Europa- und Weltmeisterschaften sind schon geboren

Nach dieser notwendigen Diskussion über ein ernstes Thema verabschiedet sich Grindel mit einem zuversichtlichen Ausblick. 2024 fände eine Europameisterschaft statt, um deren Austragung sich der DFB bewerbe. 2026 die nächste WM, 2028 die nächste EM und so weiter. „Die Spieler für diese nächsten internationalen Turniere sind bereits geboren. Und möglicherweise läuft dann ein Talent des TB Witterschlick für die Deutsche Nationalmanschaft auf“, sagt er augenzwinkernd.

Vielleicht ist unter diesen Bambini ein zukünftiger Nationalspieler.  

Von links nach rechts: Jounes, Julian, Ebin, Leo, Tom, Norwin, Philipp, Julian, Fabrien.

 

Text: Karl-Ernst und Gudrun Schäfers

Fotos: Karl-Ernst Schäfers

Ein Küsschen für den Dummy Erste Hilfe Kurs des TB Witterschlick

  • Von

  • Frank Engel-Strebel
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Zu den Ausbildungsinhalten zählten neben theoretischen Aspekten, der stabilen Seitenlage auch ein praktischer Teil zur Erlernung lebensrettender Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen an einem Kunststoff-Dummy.

Foto:Frank Engel-Strebel

 

Alfter-Witterschlick -

Der Erste-Hilfe-Notfall kann schnell eintreten. Es muss nicht immer ein Verkehrsunfall sein, die meisten Unglücke passieren bekanntlich im Haushalt oder in der Freizeit, möglicherweise auch im Sportverein. Vorbildlich: Beim Turnerbund Witterschlick ließen sich jetzt 15 Übungsleiter und Trainer fit machen in Sachen Erste Hilfe. Keine Selbstverständlichkeit im Breitensport.

 

„Richtig helfen zu können ist ein gutes Gefühl", betont Hans-Eckard Golberg. Golberg ist Übungsleiter der Laufgruppe 60+ beim Turnerbund (TB) 06 Witterschlick und war einer von 15 Übungsleitern und Trainern des Vereins, die sich vergangene Woche von den beiden Ersthelfer-Ausbildern Judith Hammer und Clemens Gregor vom Deutschen Roten Kreuz in Sachen Erste Hilfe ausbilden und qualifizieren ließen.

„Wir legen Wert darauf, dass unsere Trainer kompetent und schnell erste Hilfsmaßnahmen ergreifen können, dadurch sollen sich auch die Sportler sicher fühlen", betont TB-Pressesprecher Thomas Funk. Darum geht es: Kommen Einsatzkräfte auf öffentlichen Straßen oder innerhalb einer Ortschaft in der Regel schnell zum Einsatzort, sieht dies bei einem Unfall mitten im Kottenforst schon ganz anders aus. Etwa, wenn jemand beim Laufen stolpert und sich verletzt. Ein wichtiger Grund, weshalb der TB Witterschlick großen Wert darauf legt, dass seine Trainer kompetent und schnell erste Hilfsmaßnahmen ergreifen können.

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Häufig haben Teilnehmer gerade bei der Mund-zu-Mund-Beatmung Berührungsängste.

Foto:Frank Engel-Strebel
 

Auch in den eigenen vier Wänden ist schnell etwas passiert: Da greift das Kleinkind auf die Herdplatte oder man stürzt beim Heimwerken von der Leiter. Für alle Trainer, Übungsleiter und Coaches im organisierten Sport ist bei Lizenzerteilung zwar der Nachweis einer aktuellen Erste-Hilfe-Ausbildung erforderlich. Bei der Lizenzverlängerung wird dies nur für den Fußball vom DFB, jedoch nicht im Breitensport gefordert, erläutert Funk. Der Landessportbund NRW empfiehlt in Abstimmung mit der zuständigen Berufsgenossenschaft, Erste Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre zu aktualisieren.

Der TB 06 Witterschlick möchte, dass alle seine Trainer stets handlungssicher schnell Notfallhilfe im Falles des Falles leisten können. Dies jedoch in der Hoffnung, dass sie ihre Kenntnisse nie anwenden müssen, erklärte Funk.

„Erste Hilfe führt Menschen oft an Grenzsituationen und bedeutet Stress", sagte Clemens Gregor. „Viele Leute haben zudem Angst, sie könnten etwas falsch machen und dafür zur Rechenschaft gezogen werden." Hier helfen nur die Praxis und die regelmäßige Auffrischung der Kenntnisse. Die meisten haben einen Kurs zur Führerscheinprüfung gemacht. Das war es dann.

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Gerade eine Herz-Lungen-Massage muss richtig angewandt werden.  

Foto:Frank Engel-Strebel
 

Angst haben muss niemand. Bereits einfache Maßnahmen können Menschenleben retten. Sei es die Unfallstelle abzusichern oder den Rettungsdienst zu alarmieren. „Viele zücken ihr Handy lieber, um Fotos von den Verletzten zu machen und diese so schnell wie möglich ins Internet zu stellen, als den Notruf 112 abzusetzen und Hilfe zu holen", kritisiert Gregor. Mit dem Qualifizierungs-Angebot hat der Turnerbund derzeit eine Vorreiterfunktion in der Region. Thomas Funk hofft, dass viele andere Sportvereine dem Beispiel des Witterschlicker Vereins folgen werden.

Konzentriert auf die wesentlichen, praktischen Maßnahmen und befreit von theoretischem Ballast wurden die Grundkenntnisse vor einigen Jahren überarbeitet. Dauerte ein Erste-Hilfe-Kurs bis dahin zwei Tage, kann er nun innerhalb eines Tages absolviert werden.

 

Infos kompakt

Wer sich für einen Erste Hilfe-Kurs beim DRK interessiert, kann sich informieren unter:

  • www.drk-ersthelfer.de
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Kreisverband Rhein-Sieg e.V.
  • Rot-Kreuz-Str. 1-3 51570 Windeck
  • Tel 02292/ 1000-935
  • Fax 02292/ 1000-910

Fighting Miners gewinnen ihr zweites Heimspiel.

Fighting Miners gewinnen gegen die Troisdorfer Jets II

Die Fighting Miners in der Vorbereitung des zweiten Touchdowns.

Die Fighting Miners in der Vorbereitung des zweiten Touchdowns.

Am zweiten Heimspieltag konnten sich die Fighting Miners gegen die Troisdorf Jets II vor circa 200 Zuschauern auf dem Witterschlicker Sportplatz erfolgreich mit 17:0 durchsetzen. Damit haben sie aktuell den dritten Tabellenplatz gefestigt.

Im ersten Quarter konnten die Zuschauer eine spannende Begegnung verfolgen, wo die Gastgeber mit einem frühen Touchdown 7:0 und dem gleichzeitigen Halbzeitstand in Führung gingen. Im dritten Quarter gelang den Witterschlickern ein Field Goal und sie erhöhten auf 10:0. Im vierten Quarter gelang den Gastgebern der zweite Touchdown des Tages und damit stand der Endstand von 17:0 fest.

Ein Faires Spiel

Faire Spielzüge kennzeichneten die Begegnung.

Head Coach Marco Ruth dankte den Troisdorf Jets II für ihr faires Spiel und wünscht den verletzten Spielern eine schnelle Rückkehr zu ihrem Team.

Am 9. September 2017 begrüßen die Witterschlicker Fighting Miners die Cologne Ronin zu ihrem dritten Heimspiel. Kick-off ist um 15.00 Uhr auf dem Witterschlicker Sportplatz.

 

Text: Thomas Funk / Martin Riebe

Fotos: TB Witterschlick

 

Die Rollatoren sind los

Ab Dienstag, 25. April 2017, bietet der Witterschlicker Turnerbund einen Kurs an, der sich an die Nutzer von Rollatoren richtet. An vier Dienstagen – 25.04., 02.05., 09.05., 16.05. – macht Übungsleiter Thomas Funk Interessierte fit für den Umgang mit dem Rollator. Das Training auf dem Sportgelände des TB Witterschlick startet jeweils um 17 Uhr und dauert eine Stunde. „Wir möchten Menschen Tricks zeigen und Tipps für einen sicheren Umgang mit ihren Rollatoren geben“, erklärt Funk. Mit altersgerechten Übungen soll außerdem körperliche Fitness gefördert werden.

„Fit mit dem Rollator“ – kinderleicht durch Training.

Zu Beginn des Kurses überprüft der Übungsleiter die Rollatoren der Teilnehmer. „Die Gehhilfen lassen sich individuell einstellen und sollten auf den jeweiligen Nutzer passen“, so Funk. Anmeldungen nimmt Thomas Funk unter Tel.: 01573/428 9631 oder  unter e-mail: thomas.funk@tb-witterschlick.de entgegen.

Zudem bietet der TB Wittenschlick individuelle Einzeltrainings oder die Durchführung des Kurses „Fit am Rollator“  in Senioreneinrichtungen an. Der Ansprechpartner dafür ist ebenfalls Thomas Funk.

 

Text: Gudrun Schäfers/TB Witterschlick

Foto: Thomas Funk/TB Witterschlick

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